• „Die Kirchengemeinden des Kirchenkreises Dithmarschen ordnen und verwalten ihre Angelegenheiten im Rahmen des geltendes Rechtes in eigener Verantwortung.Für die eigenverantwortliche Erfüllung des kirchlichen Auftrages werden die Kirchengemeinden mit den erforderlichen finanziellen Mitteln ausgestattet.Geleitet werden die Kirchengemeinden durch den Kirchengemeinderat (KGR), der im Rahmen des geltenden Rechts über die Angelegenheiten der Kirchengemeinden entscheidet.
     
     
    Durch das Finanzgesetz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland wird die Finanzverteilung der eingehenden Geldströme durch Vorgaben an die individuellen Finanzsatzungen der Kirchenkreise geregelt. Das bestehende Finanzgesetz der Evangelischen-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) ist die rechtliche Anwendungsgrundlage bzgl. der Finanzverteilungskriterien. Die Finanzverteilung zwischen dem Kirchenkreis Dithmarschen und den Kirchengemeinden erfolgt auf der Grundlage der Finanzsatzung des Kirchenkreises. Die Kirchengemeinden erhalten hiernach separate Zuweisungen für die Bauunterhaltung der denkmalgeschützten Kirchen, Zuweisungen für den Grundbedarf der haupt- bzw. nebenamtlichen Kirchenmusik, Zusatzleistungen auf der Grundlage der Wohnbevölkerungszahlen und einen Sockelbetrag pro Gemeindeglied als Grundzuweisung für die sonstige allgemeine Gemeindearbeit.